Der inneren Natur folgen

„Ich achte auf die natürlichen Hinweise und folge meinem eigenen natürlichen Weg, meiner Kreativität.“

Ein Tier, egal ob Wild- oder Haustier kennt immer eine Möglichkeit sich selbst zu nähren, zu heilen. Mit Wunjo habe ich öfter etwas ganz besonderes erlebt, so lasse ich ihn führen, wenn es ihm nicht gut geht. Dann stellt er sich mitten in einen Bach und lässt das klare Wasser in sein geöffnetes Maul fließen. Einmal als er eine Schleimhautverletzung hatte, suchte er sich einen besonderen Kiesel, den er kaute, danach konnte er wieder normal essen. Katzen sind ein leuchtendes Beispiel davon, auch frei und unbekümmert den Tag zu genießen. Wildvögel zeigen uns eine schiere Lebensfreude während des Balzens und Werbens. Amphibien legen lange Strecken zurück, um zu ihren Laichplätzen zu kommen. Es sind Urinstinkte, die alles aufeinander abstimmen. Bau und Funktion des Tieres greifen dabei ineinander, und sind gleichzeitig angepasst auf äußere Reize, Signale, Beziehungen.

Je mehr wir wieder unsere eigene Kraft erwecken, desto mehr werden auch bei uns schlummernde Instinkte wach, desto besser können wir unserer Intuition vertrauen und folgen. Je weniger wir in die Natur eingreifen, desto besser und natürlicher sind die Botschaften der belebten und unbelebten Welt.

Dazu täglich den Geist neu ausrichten, sich bewusst auf den Tag einstimmen. Wir können dafür vieles nutzen, das innere Gebet, Morgenseiten schreiben, kreative Impulse umsetzen, mit Ton arbeiten, Musik machen, singen, pfeifen und tanzen. Dabei geht es nie ums Vergleichen, denn jeder hat seine völlig eigene Art, seinen Stil und je unbeeinflusster und reiner dieser sein darf, desto mehr Kraft hat er.

Bei Kindern erkennt man dies am besten, wenn sie noch ohne Vorlagen malen und gestalten, sich von alleine komplexe Baupläne überlegen. Dies zu fördern, zu vervollständigen, anzuleiten ist ganz ohne Druck und Leistungsnachweis möglich. So entsteht ein natürliches Ventil in einer medial gesteuerten Welt. Falls wir persönlich zu sehr vergleichen und aus diesem Instinkt herausfallen, gilt es sich neu zu orientieren. Wann hatte ich mich oder etwas so verwirklicht wie es zu mir passte, wie kann ich daran anknüpfen, wo habe ich auf meine Instinkte geachtet und was hat mich abgelenkt? Die Antworten folgen von alleine. Als wir in der Urkraft waren. Reagieren wir nun auf diverse Muster, Abhängigkeiten, lassen es los und beleben die innere Freiheit und Kreativität wieder neu.

Foto: Sohn (8) beim Waldgang

www.feenographie.de

feenographie.etsy.com

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