Vertrauen

„Das Leben wirft einen manchmal hier hin und dorthin…“ ein Zitat aus einem Film mit Harvey Keitel (Unter dem Himmel der Toskana). Darin wird er als Autor wieder neu inspiriert, sich den alten Wunden und Verlusten zu stellen und sein Herz neu zu öffnen – um (wieder) das zu tun, was der Platz auf der Welt ist. In seinem Fall ist es das Schreiben.

Vertrauen. Sich dem Leben hingeben. Sich Gott anvertrauen. Ganz, in guten und in schlechten Zeiten. Und ins tun kommen. Geführt sein.

Schon länger liebäugle ich mit der Ölmalerei und habe nun mein erstes großes Leinwandbild dazu angefertigt. Es wird dazu noch eine Reihe weiterer Landschaftsbilder geben. Als ich heute früh unterwegs war, sah es im Fichtelgebirge genau so aus. Nebelwelten. Traumzeit. Der Wald hat im Märchen von jeher eine wichtige Bedeutung für die eigene Reifeprüfungen. Eine befreundete Märchenerzählerin schlug als Titel für das Bild vor: Eingang ins Traumland, Morgenstimmung , Sehnsucht, Oder Heimat. Mir gefällt Letzteres sehr. Heimat – die innere, die sich öffnet, wenn wir ganz bei uns sind und das Leben genießen, geborgen, im Vertrauen sind und die äußere, dort wo sich die Wurzeln tief graben.

Ein gesegnetes Wochenende!

„Heimat“, 70 x 100 cm, Öl auf Leinwand, verfügbar

www.christinegeier.com

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: