Gesinnung

Inspiriert durch einen besonderen Menschen und den Film „Ein Pferd namens Gazelle“, in dem es um das Vertrauen der Tiere ging, um Stille, geht es in diesem Beitrag um Gesinnung. Mensch und Tiere leben miteinander, beobachten und wissen ohne Worte was zu tun ist. Für den, der mit einem Tier lebt und diese an seiner Seite führt heißt es, die innere Ruhe (wieder) zu finden. Für ein Tier ist man wie ein offenes Buch. Es reagiert auf Unruhe, Ängste und Sorgen. So heißt es stark zu sein, damit das Tier weiß, das es sicher ist und man es beschützt. Nicht umgekehrt.

Diesen Frieden in sich zu finden, in mitten von Chaos, durch Liebe zu sich, dem Leben und in dem wir vergangene Geschehnissen vergeben, verzeihen. Es hilft in sich alle Anspannungen zu lösen, so kann das Tier auch entspannt sein, in sich ruhen. Wenn man ihm gegenüber Liebe zeigt, bekommt man seinen Respekt. Doch auch wenn man sein Tier liebt, sollte man sich nie von ihm auf die Füße treten lassen.

Diese Grenzen, das gesamte Verhalten, spiegeln sich im Leben wider, im Miteinander, besonders in schwierigeren Zeiten. Respektvoll sein und die Grenzen des anderen zu wahren ist, keine übergriffigen Worte, Taten oder Verurteilungen, man weiß nie was jemanden zu bestimmten Entscheidungen bringt. Man müsste erst eine zeitlang in seinen Schuhen gehen, um dies zu erfahren.

In meinen Tieraquarellen versuche ich eben diese innere Ruhe, Stille des Wesens ein, das wahre Sein eingebunden in das jeweilige kollektive und universelle Vorherrschen. Manchmal allerdings ist das Bild eher wild und intuitiv, als Anregung, Freude am Kreativsein und Ventil. Sein Blick inmitten der Farbe bleibt still, klar und stark.

Hochlandrind, Aquarell auf Hahnemühlepapier, 59 x 77 cm (verfügbar), Bildbotschaft Krafttier Rind: Befreiung aus starren Mustern, raus aus dem Mangeldenken, hinein in die Fülle und Leichtigkeit hin zu Gesundheit. Es geht um Eigenliebe, Respekt und Wertschätzung. Aus vergangenen Entscheidungen lernen und weiter gehen, zukünftig den inneren Bedürfnissen folgend.

Ich habe meine Bilder dieses besonderen Jahres in einem Video zusammengestellt, es ist auf meinem Kanal neben einem weiteren neuen Video zu der Arbeit mit Keramiton zu finden (hier).

Mein Hund Wunjo ist genauso schneespürig wie ich und weckte mich heute nacht auf, damit wir gemeinsam raus gehen um den Schnee zu begrüßen. Heute früh dann der erste Spaziergang mit fallenden Flocken.

www.christinegeier.com

Naturfotografiekalender

feenographie.etsy.com

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