Füreinander

In dieser heftig besonderen Zeit ist eines sicher, wir sollen füreinander da sein. Angst, Rückzug und Distanz machen auf Dauer krank, sind belastend für Körper, Geist und Seele. Füreinander. Miteinander. Im Austausch. Gemeinsam überlegen, was man verbessern kann, wie man sein eigenes Leben so strukturieren kann, dass es bunt und schön ist. Dass jeder seinen eigenen Platz einnimmt, freudvoll, stark, gesegnet, dankbar. Inspirierend für sich und andere.

Ein passendes Gebet fand ich am vergangenen Sonntag, Heldengedenktag, das ich heute gerne noch mit euch teile, weil es allgemein gültig ist. Und ein besonderes Zeichen für einander. Für die Welt, die Lebewesen, das Geschehen.

„Gott aller Völker, eine Erde hast du uns gegeben.Wir sind nicht allein auf ihr,auch wenn wir uns oft so gebärden. Am Heldengedenktag bitten wir für die anderen Erdenvölker:die Tiere und Pflanzen,belebte Materie, Wasser, Luft und Windund für uns, kleiner Teil des großen Ganzenum Zukunft und Umkehr. Bewahre uns Gott, in Zeit und Ewigkeit.“

In letzter Zeit durfte ich mehrere Frauen fotografisch begleiten, die ihren Platz einnehmen, authentische Bilder entstanden für deren Sichtbarkeit. Sichtbar sein, sich zeigen, sich heraus trauen aus der Komfortzone, die sich über vieles stülpt. Herausleuchten aus einem Wald von Gleichheit und mutig der inneren (höheren) Stimme folgen. Lausche tief hinein, sie ist da. Sie flüstert, ruft, spricht den ganzen Tag und nachts in den Träumen.

Ich habe gestern in einem „Umsonsthäuschen“ ein Buch entdeckt, darin geht es um die Verbindung von Wissenschaft und Religion. Es ist von 1999, damals fing ich gerade das Studium an, hatte aber schon von kleinauf sehr spirituelle Erfahrungen gemacht. So wurde ich in eine abstrakte wissenschaftliche Welt geworfen, die meisten Dozenten, Studierende absolute Atheisten. Doch sind meine Wurzeln des Glaubens sehr tief und für mich braucht es keine Bestätigung, da ich weiß. Nur brauchen manche Worte und Bestätigungen, dazu hier ein interessanter Buchtipp: Frank. J. Tipler: Die Physik der Unsterblichkeit – moderne Kosmologie, Gott und die Auferstehung der Toten.

Alles ist möglich, die eigenen Grenzen des Verstandes überwinden, über den Horizont des bisher geglaubten hinweg sehen und tief tauchen in ein Meer der Möglichkeiten. Mit diesem Bild von der Insel Rügen

Ein besonderes Angebot über die kommenden kühleren Monate, vielleicht auch einfach als ein Impuls für die eigene Sichtbarkeit, ein sanfter Stups in Richtung Mut und füreinander eine neue schöne Welt zu schaffen.

Eine Antwort zu „Füreinander”.

  1. Wunderschön geworden. Da ich selbst sehr aktiv bin mit Bildern weiß ich wie schwer es manchmal ist. Bei dem Bild passt aber alles ☺️

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