Das Feuer erwecken

Affirmation: „Das Feuer in mir darf seine Kraft entfalten. JETZT.“

Es ist eine ruhigere Zeit angebrochen, nicht nur durch den nahenden Winter, auch durch die allgemeine Situation. Es scheint ruhiger. Doch in vielen glüht ein Funke an Wissen, brodelt etwas unter der Oberfläche des täglichen Seins. Nutze dies zum einen, um Altes los zu lassen, um Platz für neues zu schaffen und um Zeit für dich und „das Gute im Leben“ zu finden. Und noch mehr: ist es jetzt eine Möglichkeit gegeben, die Ur-Kraft in sich zurück zu holen, das Feuerelement ist unterstützend und erhellend.

Stell dir die Fragen während einer ruhigen Zeit des Tages und lasse es reifen: Wann hältst du dich zurück, obwohl etwas in dir nach außen drängt? Wo möchtest du etwas verändern, bist bisher jedoch eher in einer Art Trägheit gefangen? Stehst du fest auf dem richtigen Platz in deinem Leben, ohne dich zu vergleichen? Gibt es eventuelle Parallelen in deiner Familie, Ahnenreihe, was durchbrochen werden möchte?

Das alles darf nun im Feuer der Erkenntnis verbrennen, darf im Feuer des Geistes wachsen und gedeihen, angesehen und in Dankbarkeit geheilt werden. Dazu benötigt es schier – Bereitschaft, Mut und unbeugsame Selbstliebe.

O Feuer des Geistes, du Leben des Lebens aller Kreatur,
heilig bist du, weil du die Wesen lebendig machst.
Heilig bist du, weil du die gefährlich Zerbrochenen errettest.
Heilig bist du, weil du die Wunden heilst. O gewaltiger Gang, der alles durchdrungen hat in den Höhen und auf Erden und in allen Abgründen,
du sammelst und vereinigst alle. Schirme, die eingekerkert sind, und löse die Gebundenen, welche die göttliche Macht bewahren will. Durch dich strömen die Wolken, fliegt der Äther, haben die Steine Feuchtigkeit, senden die Gewässer die Bächlein aus und treibt die Erde ihr Grün. Auch erhebst du immer die Unterwiesenen, die durch die Einhauchung von Weisheit froh gemacht sein wollen. Darum sollst du gepriesen sein, der du der Klang des Lobes und die Wonne des Lebens bist, die mächtigste Hoffnung und Ehre, welche spendet die Gaben des Lichtes. – Hildegard von Bingen

www.christinegeier.com

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