Druck versus Frieden

Affirmation: „Ich finde Zeit um kreativ zu sein.“

An alle kreativen Menschen, oder an jene, die in einer kreativen Blockade stecken. Es ist in dieser Zeit wirklich kein Wunder!

Ein Zitat aus dem Buch: „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron, verdeutlicht dies:

„Du baust eine Menge Druck auf. Wenn du vier Tage nicht im Studio warst, dann platzt du am fünften Tag wirklich herein. Du wirst jeden, der dich am fünften Tag stören will, töten, wenn du es so verzweifelt brauchst.“ – Susan Rothenberg

Die Tugendfalle in der wir sitzen, durch das Jonglieren von Haus, Kind und Job und dann noch den Anspruch zu haben, frei genug über Zeit zu verfügen, um an Projekten zu arbeiten und das am besten effektiv! Puh. So geht das nicht. Lass los, v.a. den Perfektionismus und das sich-Vergleichen u.a. in den sozialen Medien.

Zeitdruck, bzw. Druck allgemein, zerstört den inneren Frieden. Joyce Meyer sagt, der innere Frieden ist die Grundlage um Freude zu empfinden. Dazu sollten wir das Gespräch mit uns Selbst suchen und lernen, gerne Zeit mit uns selbst zu verbringen.
Meditation (und Gebet) fährt den Druck um einiges herunter, man findet wieder Zeit dazwischen und vielleicht kann man gemeinsam kreativ sein, mit Kind und Kegel und so wertvolle Zeit für den eigenen inneren Künstler im miteinander gestalten.

Aufmerksam sein und auf die einfachen Formen der Kreatitvität achten. Sei es barfüßig im Gras zu tanzen. Die heilige Geometrie in den Blüten zu entdecken. Den Wind in den Feldern zu sehen. Diese inneren Bilder bewahren, notieren, skizzieren, das geht auch mal nebenbei und hilft den Druck und Dampf zu veringern.

Was möchtest du dir heute gutes tun, für deine Entspannung, Entfaltung oder deine Kreativität?

Es hilft mir ab und zu durch die Wälder streifen, mit den Pflanzen und Tieren zu kommunizieren. So begegnete ich neulich 3 jungen Rabenkrähen auf ihrer ersten Erkundungsreise. Noch so frisch, unverzagt und neugierig, dass sie sich von uns (mir und Wunjo) nicht stören ließen. Und durch stille Beobachtung war dies für mich als Verhaltensbiologin wie ein kleines Wunder des Alltags. Oder einfach, ein Geschenk der wilden Welt.

Tipp zur Naturkunst:

Blütendrucke ausgewählter frischer Blüten in Aquarell, verwende genügend feuchte Farbe und Blüten gut andrücken eventuell mit Farbe nachtupfen.

Die Blüten erst abziehen, wenn die Farbe ganz getrocknet ist, damit es klare Strukturen gibt. Ich nenne sie „Blütenerinnerungen“.

Blütenmond, 5. Juni 2020 Aquarell auf Hahnemühlepapier Margerite, Gänseblümchen und Fingerkraut

http://www.christinegeier.com

Fotografie, Kunst, Kurse und Beratung

Beim Sammeln und Verwenden der Blüten auf deren Schutz achten, d.h. es gilt die 20:1 Regel, wenn 20 da sind, darf ich eins nehmen, damit die Population auch im nächsten Jahr noch vor Ort wachsen kann.

 

Eine Antwort zu „Druck versus Frieden”.

  1. Danke für diesen ganz zauberhaften Text. Auch wenn es doch eigentlich bekannt ist und ich weiß, wie ich damit normalerweise umgehen kann, so finde auch ich mich immer mal wieder in dieser „Kreativfalle“, weil ich mich selbst so unter Druck setze. Diese Erinnerung tat jetzt richtig gut.

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