Muße

Früher war „Muße“ etwas selbstverständliches, um Kreativität zu fördern oder seine Gesundheit zu pflegen. Oder sie entstand von alleine, da keine großartigen Ablenkungen da waren. Muße „tun“, im Sinne von – Nichts tun. Eine einfache Form der Meditation. Ohne Zwang, ohne Hintergedanken. Genießen. Schwelgen.

In der technisierten Welt kommt Müßigsein viel zu kurz. Die geschäftige Welt hält keine Zeit dafür übrig. Dabei ist es etwas ganz natürliches.

Sich dem Nichtstun hingeben. Der Lange-Weile. Dem nur so Sein. Sich ganz fallen lassen, in den Tag. Das Atmen verlangsamen, dem Herzschlag lauschen.

Am Einfachsten geht es draußen in der Natur, da die Geräusche, das ins Licht blinzeln oder das Wolkenspiel entführen können. Doch auch in den eigenen 4 Wänden kann man die Muße spüren. In der Stille oder bei schönen Klängen.

Kinder tun es von allein, es ist uns angeboren. Gedankenverloren vor sich hin leben. Vielleicht sind wir in einer Zeit angekommen, in der die Muße wieder modern wird. Eben weil es so viele Ablenkungen und Eindrücke zu verarbeiten gibt. Weil ständig irgendwelche Momentaufnahmen im Kopf kreisen, sei es durch das Internet, Handy oder dem täglichen Leben. Wie wichtig ist es da, sich ganz leer zu machen. Um wieder bei sich anzukommen.

Oft erscheint dann spontan ein Meer an Intuition, herausgespült aus dem sich ordnenden Inneren – und die Kreativität erwacht.flamingo_klein

„Flamingo“ – 20 x 30 cm, Aquarell auf Aquarellpapier.

http://www.christinegeier.com

Kunst und Lebensberatung

 

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