Mamas Milch

Wie wichtig es ist dem Neugeborenen Nähe zu schenken habe ich ja bereits des Öfteren dargestellt. Nun möchte ich einmal konkret auf das Stillen eingehen.

Sogar schon bei den Beuteltieren funktioniert es so. Die kleinen Würmlein kriechen mit gerade mal 1,5 cm Größe aus dem Uterus der Mutter, klettern an den Haaren in den Beutel und saugen sich dort an deren Brustwarze fest. Solange bis sie die richtige Größe haben um selbständig zu sein.

Auch viele Säugetiere, u.a. der Mensch ist bei der Geburt „nicht fertig“ und braucht demzufolge Schutz und „Stoff zum Wachsen“. Was bietet sich da mehr an, als die eigene Verstoffwechselung zu nutzen? Krass aber wahr: von der Nabelschnur getrennt, an die Brust angedockt. So ist der Neuling „durch die Mutter gespeist“, erhält sämtliche Vor-Informationen (natürlich auch die Immunabwehr, aber das ist nicht alles). Durch die Geburt hört die „Verbindung“ nicht auf. Ein wahres Wunder an Verschaltung und Regelkreisen: Baby weint -Milch schießt ein, Baby saugt – Mama erhält Glückshormone,…

Wenn man es nun wissenschaftlich vergleichen würde: ein Kind, dass „durch die Mutter ernährt wurde“ oder „durch industrielle Produkte“ – was würde man herausfinden? Kann es Antworten auf das ständig presente ADHS geben? Über 600 Stunden weniger Nähe durch Nicht-Stillen! Weniger kuscheln, mehr Alleine-sein. Natürlich ist so eine Studie nicht öffentlich zugänglich… die Wirtschaft hat den Daumen drauf. Es sei denn man findet etwas dazu in alternativen Zeitschriften. Warum muss es überhaupt wissenschaftlich bewiesen werden, was man alleine durch die Logik begreifen kann? Ich wünsche mir viele Mütter, die dies für sich und ihr Kind erkennen.

Es gilt: Immer auf den Bauch und das Herz hören, auch was die eigene Ernährung betrifft! Nicht einreden lassen, wann frau abstllen sollte. Es sei denn das Kind leidet unter Mangel etc. aber das hat normalerweise nichts mit dem Stillen zu tun, wenn man sich an keine aufdoktrinierten Regeln hält, sondern dann stillt, wenn das Baby Durst hat. Ich selbst habe mich in den letzten 10 Monaten auch oft zu sehr beeinflussen lassen – was unnötige Kraft gekostet hat. Die früheren Generationen haben dahingehend leider eine andere Einstellung. Da heißt es „lerne auf Durchzug zu schalten“. Und so wächst man mit dem Kind: ein Geben und Nehmen. Das Ur-Still-Wissen jedoch ist von Anbeginn der Zeiten in uns Frauen und gerade „im Stillen“ lässt es sich wieder aktivieren 🙂

Eine sehr schöne DVD in dem Zusammenhang: http://www.mamas-milch.de/

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