Schreiben – Auf ein Neues

Heute ist der Tag, an dem ich mich seit Jahren wieder intensiv, bewusst und praktisch mit dem Schreiben beschäftigen werde. Nein möchte. Denn ich weiß nicht, ob es überhaupt gelingt. Vom zeitlichen her – ob mein derzeitiges Leben mir die Zeit lässt. Sicherlich bräuchte ich täglich einige Zeit am Stück, wenn die Worte fließen, wollen sie nicht unterbrochen werden. Oder aber ich finde eine Möglichkeit immer, überall und in jeder Situation die Worte „aufzufangen“. Am liebsten schreibe ich natürlich am Laptop, der ja mobil ist. Laut dem Film „Unter dem Himmel der Toskana“ (sehr empfehlenswert!) – wäre eine alte Schreibmaschine die beste Wahl, da man über seine Worte nachdenken muss. Viele Autoren schreiben sicherlich mit Stift und Notizbuch. Das nutze ich auch gerne, dennoch fehlt mir dann etwas die Übersicht über das bereits Geschriebene. Besser ist es als Brainstorming oder zur Blockadenlösung. Als eine Art „Tagebuch“ um auf dem täglichen Weg zu bleiben und das Ziel zu setzen oder zu finden.

Kommen wir zum Ziel bzw. Inhalt. Worüber schreiben? Meine Gedanken drehen sich schon lange um alle Art von Geschichten. Diese kommen meist als eine Art (Tag-)Traum zu mir. Was könnte mir jetzt genau entsprechen? Eine Umfrage in einem Forum ergab, dass die meisten meiner Leser „Fantasy“ – Geschichten interessieren. Als Zweites wurde „Liebesgeschichte“ gewählt. Wobei eine Geschichte ohne Liebe – es muss ja nicht immer eine Paarliebe sein – ziemlich öde ist. Liebe sollte dabei sein. Fantasy ist natürlich schön, denn man muss weniger recherchieren – vieles kann ausgedacht werden. Spielt es in der Gegenwart oder Vergangenheit? Historische Romane liebe ich selbst. Doch da ist die Recherche das A und O. Auch ein Kinderbuch zu schreiben wäre schön. Gerade jetzt in dieser Phase meines Lebens. Es dann auch noch zu illustrieren. Ein Traum. Doch auch voller Angst, ob ich es tatsächlich könnte. Viel Übung bräuchte dies. Und Zeit. Wo wir wieder bei diesem Thema wären, ob es denn generell möglich ist.

Alles in allem sollte ich einfach wieder beginnen. Das war damals auch so. Durch den Rat einer schreibbegabten Frau, hatte ich mich dann endlich durchgerungen zu beginnen. Es war ein Roman, historisch und fantastisch. Auch diesen könnte ich fortsetzen. Aber will ich das wirklich? Oder doch neu beginnen? Womit möchte ich beginnen. Wo soll der Ort sein. Was die Zeit. Brauche ich eine Zielgruppe? Nein. Ich möchte es für mich schreiben. Das nimmt den Druck. Lass ich mal die Wissenschaftlerin und Forscherin in mir weg. Oder nutze ich sie um genau dies zu be-schreiben? Der Inhalt wird sich formen. Schreiben ist ein Weg, ein ständiges Lernen. Nicht jede Seite wird gelingen. Manches wird wieder verworfen. So kann sich die Geschichte generell noch um 180 ° drehen. Wenn es denn doch in eine andere Richtung geht. Der Erfahrung nach gestalten die Akteure ihr Thema selbst. Wissen ganz genau, wie sie handeln, wo sie leben, wie sie aussehen. Fließen lautlos aus dem „Nichts“ in die Materie. Ich nenne es gerne „der Mensch braucht nur den Stecker in die Steckdose zu stecken“. Die Geschichte ist schon vorhanden. Im Äther der Worte. Fließen lassen. Gerade so wie jetzt eben auch. Es fließt.

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ein Gang in die NATUR kann Wunder wirken
innehalten und staunen, andere Perspektiven wahrnehmen
sich inspirieren lassen um kreative Tage zu verbringen

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